Warum kleine Unternehmen MSP und Cyber-Versicherung brauchen – nicht nur eins davon
Viele Kleinunternehmer glauben: Ein Managed Service Provider (MSP) anheuern reicht, um das Unternehmen abzusichern. Aber die harte Wahrheit ist: Selbst der beste MSP hält nicht jeden Angriff ab. Da kommt Cyber-Versicherung ins Spiel – und zusammen bauen sie ein echtes Schutznetz.
Warum kleine Firmen MSP und Cyber-Versicherung brauchen – beides, nicht nur eines
Ich spreche oft mit Kleinunternehmern. Viele setzen entweder auf einen Managed Service Provider (MSP) oder kaufen eine Cyber-Versicherung. Kaum jemand kombiniert beides.
Das ist ein Fehler.
Die harten Fakten, die niemand hören will
Nur 14 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen fühlen sich auf einen Cyberangriff vorbereitet – sagt eine Studie von Accenture. Dabei hatten letztes Jahr fast zwei Drittel schon einen Vorfall. Ein riesiger Unterschied zwischen Selbstwahrnehmung und Realität.
Schlimmer noch: Die meisten checken das erst, wenn es kracht. Fast die Hälfte holt sich Cyber-Versicherung erst nach dem ersten Hack.
Was ein MSP leistet – und was nicht
Ein starker MSP ist Gold wert. Er überwacht eure Systeme rund um die Uhr. Stopft Sicherheitslücken, sichert E-Mails und protokolliert alles.
Das verhindert viel Ärger. MSPs kümmern sich um die Routineaufgaben, die interne Teams oft vernachlässigen. Sie bringen Know-how, das kleine Firmen sich sonst nicht leisten können.
Aber: MSPs mindern Risiken. Sie tilgen sie nicht.
Selbst Top-MSPs stoppen nicht alles. Ein cleverer Phishing-Trick täuscht Mitarbeiter. Zero-Day-Lücken sind unsichtbar. Social Engineering nutzt Schwächen im Kopf, nicht in der Technik. Ein Profi-Angreifer mit Budget kommt durch. Frage ist nur: Wann?